Ibn Rushd Lecture:  Reimagining Morocco beyond Orientalism

Rddad plädiert für eine neue Lesart der Reiseliteratur – nicht als bloße Widerspiegelung von Herrschaft, sondern als Konfliktort und des kulturellen Dialogs. Anhand von vier Schlüsselparadigmen (nationalistisch, säkular, internationalistisch und imperial) bietet er eine nuancierte Lesart der Art und Weise, wie Marokko jenseits der vorherrschenden Brille des Nahen Ostens und des Orientalismus imaginiert wurde.

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Die Orientalisierung des Heiligen Landes

Woher rührt der enge Bezug, und was hat er mit den Bildern zu tun, mit denen wir aufgewachsen sind und die uns auch heute noch umgeben?
Aber wo ist ‚das Heilige Land‘ eigentlich verortet? Heiligkeit entsteht im Inneren der Gläubigen, und eine Person, ein Gegenstand, oder ein Ort wird nur durch die Zuschreibung einer religiösen Bedeutung sakral. Wie wirkt sich dieser Prozeß auf diejenigen aus, die an einem heiligen Ort real jeden Tag leben? Die vielleicht die(se) dem Ort zugeschriebene Religiosität nicht teilen? Und wie auf jene, die dort nicht leben, und denen die Heiligkeit wichtiger ist als der real existierende Ort und seine Bewohner:innen?

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