Ibn Rushd-Preis für Koranforscher
 
wgl. FRANKFURT, 9. November. Der ägyptische Koranforscher Nasr Hamid Abu Zaid erhält in diesem Jahr in Berlin den Ibn-Rushd-Preis für freies Denken und Menschenrechte. Die nach dem muslimischen Philosophen und Arzt Abul Walid Ibn Rushd, der im 12. Jahrhundert in Córdoba und Fes lebte, benannte Auszeichnung ehrt Persönlichkeiten, die sich um die geistige Freiheit und Förderung der Demokratie verdient gemacht haben. (...) In seiner Forschung betrachtet [Abu Zaid] den Koran mit modernen Methoden der Textkritik, der Semantik und Semiotik und unterscheidet damit essentielle von bloß zeitbedingten Aussagen. (...)

 
Auszug aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.11.2005, Nr. 262, S. 6

 

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